Deutscher Gewerkschaftsbund

23.11.2021
Wahl in Plauen

DGB Kreisverband Vogtland stellt sich neu auf

In seiner konstituierenden Sitzung am 22.11.2021 hat der DGB-Kreisverband Vogtland einen neuen Vorsitzenden gewählt: Benjamin Zabel, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau vertritt jetzt auf Ehrenamtsbasis den Kreis der DGB Gewerkschaften nach außen.

Zu Beginn der konstituierenden Sitzung gedachten die Mitglieder des Kreisverbandes der langjährigen Gewerkschaftssekretärin und ehemaligen DGB-Kreisvorsitzenden Dagmar Baumgärtel. „Wir wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft, sie wird uns immer als starke und über jedes erwartbare Maß hinausgehend engagierte Frau in Erinnerung bleiben.“, so Ralf Hron, DGB-Regionsgeschäftsführer Südwestsachsen.

Vor der Wahl des Vorsitzenden wurden die Vertretenden der Mitgliedsgewerkschaften für den neuen Kreisverband benannt. Das sind unter anderem: Viola Schrapps (GdP), Heidi Kröll (ver.di), Jens Brenner (EVG) sowie Willy Sinner (IG BCE). Die anwesenden Mitglieder wählten dabei Benjamin Zabel (IG Metall) als neuen Vorsitzenden sowie Matthias Eulitz (NGG) als seinen Stellvertreter. Beide sind für eine Dauer von 4 Jahren gewählt.

Vorstand des DGB-Kreisverbandes Vogtland

Vorstand des DGB-Kreisverbandes Vogtland DGB SWS

"Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben als Kreisverbandsvorsitzender und danke den Kolleg*innen für ihr Vertrauen", betont Zabel und führt fort: "Vor uns liegen zahlreiche Herausforderungen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Auch der intensivere Austausch unter den Einzelgewerkschaften sowie eine stärkere Präsenz unseres Kreisverbandes in der Öffentlichkeit sind für mich in den kommenden vier Jahren von hoher Priorität.“

Ein weiteres wichtiges Thema der Sitzung war der anstehende Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.). Der stellvertretende Vorsitzende Matthias Eulitz benennt die Erwartungshaltung des DGB: „Der Kreisverband fordert die Ratifizierung und Umsetzung der ILO-Konvention 190 zur Beseitigung von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt. Dabei sind nicht nur die politisch Verantwortlichen, sondern auch alle Arbeitgeber*innen der Region gefragt, ihren Beitrag zu einem für Frauen sicheren Arbeitsplatz zu leisten.


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