Deutscher Gewerkschaftsbund

01.07.2014
DGB

Mindestlohn ohne Ausnahme

Demo in Berlin und Abgeordnetengespräche

Am 30. Juni um10.00 Uhr fand in Berlin vorm Paul-Löbe-Haus eine Demonstration zur Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales statt. 110 Kolleginnen und Kollegen aus der DGB-Region Südwestsachsen nahmen an der Kundgebung teil, die von der Bundesregierung einen Mindestlohn ohne Ausnahmen forderte. Aus verschiedenen Städten waren die Teilenehmer/innen in die Hauptstadt gereist, um den gewerkschaftlichen Standpunkten unmittelbar vor der Diskussion der Abgeordneten nachhaltigen Ausdruck zu verleihen. DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann, NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger und der ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske positionierten sich für die Gewerkschaften und machten klar, dass die menschliche Würde nicht teilbar ist.

 

Die Kolleginnen und Kollegen aus Südwestsachsen sehen gemeinsam vor der Bühne der Kundgebung zum Fototermin.

Reisegruppe des DGB Südwestsachsen DGB SWS

Die Kolleg(inn)en Rüthrich, Hoffmann, Bsirske und Hron sprechen auf der Kundgebung miteinander

v.l.n.r.: Reiner Hoffman, Frank Bsirske, Ralf Hron und Susann Rüthrich DGB SWS

Der Vorsitzende des DGB Reiner Hoffmann spricht zur Kundgebung

Kollege Reiner Hoffmann DGB SWS

Teilnehmer_innen der Kunbdgebung Applaudieren

DGB SWS

Die Wächter des Mindestlohns?

Die Wächter des Mindestlohns? DGB SWS

von links nach rechts:

v.l.n.r.: DGB SWS

Teilnehmer der Kundgebung posieren für das Foto

DGB SWS

Diskussion im Fraktionssaal der SPD im Anschluss an die Kundgebung

Diskussion im Fraktionssaal der SPD im Bundestag DGB SWS

Nach der Demonstration, auf Sichtweite des Berliner Kanzleramtes, diskutierten 80 Kolleginnen und Kollegen im Reichstagsgebäude mit Abgeordneten aus verschiedenen Parteien über das Gesetzgebungsverfahren zum Mindestlohn.

Auf Einladung von Susann Rüthrich (MdB SPD) wurden die Kolleginnen und Kollegen aus allen Regionen des DGB Bezirkes Sachsen in den Fraktionsräumen im Parlamentsgebäude begrüßt. Neben Rüthrich nahmen die sächsischen Parlamentarier/innen Monika Lazar (MdB Grüne), Sabine Zimmermann (MdB LINKE), Dr. Simone Raatz (MdB SPD), Wolfgang Tiefensee (MDB SPD), Daniela Kolbe (MdB SPD) und Thomas Jurk (MdB SPD) an der ausführlichen Diskussion teil. DGB Regionsgeschäftsführer Ralf Hron bedankte sich auch im Namen von André Schnabel (DGB Dresden-Oberes Elbtal) und Bernd Günther (DGB Leipzig) bei den Abgeordneten für ihre Bereitschaft zur Diskussion und vor allem aber bei den so weit gereisten Kolleginnen und Kollegen. Einleitend erläuterte Susann Rüthrich die Position ihrer Partei. Monika Lazaar und Sabine Zimmermann verdeutlichten jeweils die Standpunkte ihrer Oppositionspartei. Sabine Zimmermann und Daniela Kolbe berichteten den Versammelten direkt aus der Sitzung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales. Im Anschluss fand eine sehr lebhafte Debatte zwischen den Besuchern und den versammelten Abgeordneten statt.

das Podium bei der Diskussion im Fraktionssaal der SPD, nach der Kundgebung

das Podium v.l.n.r.: Sabine Zimmermann, Ralf Hron, Monika Lazar, Wolfgang Tiefensee, Susann Rüthrich, Dr. Simone Raatz DGB SWS

Das Podium von hinten. Neu dabei Daniela Kolbe.

Das Podium von hinten. Neu dabei: Daniela Kolbe (2. v.l.), die direkt aus der Sitzung des Ausschuss Arbeit und Soziales kam. DGB SWS


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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de