Deutscher Gewerkschaftsbund

27.04.2015
Vogtland

Maikundgebung auf dem Theaterplatz in Plauen

Maikundgebung auf dem Theaterplatz in Plauen 1. Mai 2015 – Die Zukunft der Arbeit gestalten wir!

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Köpping

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Köpping Hron/Pressabteilung

Unter dem Motto „Die Zukunft der Arbeit gestalten wir!“ finden zum 125. Mal die Feierlichkeiten zum 1. Mai statt. Bereits 1890 versammelten sich erstmals Arbeiter um für die 8-Stunden-Woche zu kämpfen. Der DGB Kreisverband Vogtland, die Mitgliedsgewerkschaften sowie zahlreiche Vereine und Verbände laden dieses Jahr ab 10:00 Uhr zur Kundgebung auf dem Theaterplatz in Plauen ein.

Traditionell spielen die Themen Arbeit der Zukunft, Mitbestimmung, Bildung und Ausbildung sowie die soziale Sicherung eine große Rolle bei den Reden und Ständen. In diesem Jahr wird natürlich auch Bilanz zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohns gezogen. Als Hauptredner treten in diesem Jahr die Staatsministerin für Integration und Gleichstellung Petra Köpping und Thomas Knabel von der IG Metall auf. Eröffnet wird die Maifeier von der Kreisverbandsvorsitzenden Dagmar Baumgärtel. Ein Grußwort hält der Oberbürgermeister von Plauen Ralf Oberdorfer. Im Anschluss an die Kundgebung wird es ein Familienfest mit den Hirschsteiner Musikanten, einem Bücherbasar sowie Malen und Keramik für Kinder geben.

"Am Tag der Arbeit ist es umso wichtiger, über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus zu schauen und sich auch gesellschaftspolitisch zu positionieren. Bei derzeitigen erschreckenden Zahlen von Flüchtlingen die auf dem Mittelmeer sterben, wird es jetzt zur Aufgabe der EU ihrer Verantwortung gerecht zu werden und ihre Politik zu ändern. Unsere Aufgabe muss es neben der Behandlung  betriebspolitischer Themen auch sein, dahingehend weiter zu Druck zu machen." (Petra Köpping)

 


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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de