Deutscher Gewerkschaftsbund

28.04.2024
DGB KV Erzgebirge

Kundgebung für Demokratie Annaberg-Buchholz

Initiative für Demokratisches Erzgebirge ruft einmal mehr auf

Kundgebung 14.4. Annaberg Buchholz 2024

Kundgebung 14.4. Annaberg Buchholz 2024 Hron

Am 14.4.2024 fand eine weitere wunderbare Kundgebung von der Initiative Demokratisches Erzgebirge in Annaberg Buchholz statt. Zuvor gab es einen ökomenischen Gottesdienst in der Bergkirche St. Marien. Die Moderatorin Nathalie Senf konnte für die Organisatoren viele gut gelaunte Menschen begrüßen. Es gab sehr engagierte und mit mit viel Beifall bedachte Reden mit beeindruckenden Gedanken. Es gab neben den Reden gemeinsame Lieder, unter anderem wurde die Europäische Hymne mit Text gesungen! Der DGB Südwestsachsen unterstützt seit Jahren Netzwerke und seit Mitte Januar zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen in Südwestsachsen, in vielen Orten. Auch heute gab es wieder viele beeindruckende selbst gemalte Plakate und kreative Visionen für Demokratie.

Auszug: Frank Richter, Bürgerrechtler erinnerte an Martin Niemöller mit seinem bekannten Zitat. "Als erstes haben sie die Juden geholt, ich habe geschwiegen, war ja kein Jude. Dann die Sozialdemokraten, ich war ja Keiner..... Als sie mich abholen war Niemand mehr da." Richter sagt, wir müssen in Solidarität über alle Unterschiede zusammen arbeiten. Er freut sich über die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

14.4.2024

14.4.2024 Hron

Grundschullehrerin Franziska Glück , aus Thermalbad Wiesenbad. War selbst Ausländerin in Südamerika. Sie wünscht sich, dass im Erzgebirge, alle Menschen herzlich willkommen sind. Fordert Engagement um sich politisch einzubringen, z.B. in Gewerkschaften. Für unsere Zukunft: Nie Wieder jetzt ist. Pfarrer Dr. Thomas Knittel (Evangelisch) und Andreas Schumann (Katholisch) erinnern daran, dass es keineswegs selbstverständlich ist, dass sie gemeinsam auf dem Marktplatz stehen. Lange Zeit waren die Konfessionen gegenseitig feindlich. Sie wollen aber Menschen gemeinsam sehen. Sie sind alle Geschöpfe Gottes. Wir wollen in Gemeinschaft zusammen leben. Sie Rufen dazu auf, immer den Menschen zu sehen.

Kreisschülersprecher Konstantin Richter: Demokratieskepsis gibt es auch in Schulen. Auch wenn, nicht oft darüber geredet wird. Ja, es gibt einen drastischer Anstieg von rechtsextremistischen Vorfällen. Nicht nur Einzelfälle. Er wirbt sehr engagiert dafür, sich demokratisch zu engagieren. Marco Wanderwitz hält eine sehr positive aufgenommene Rede. Er erinnert an viele positive Demonstrationen, seit Wochen. Er erinnert an 1990 und wie das Grundgesetz erreicht wurde. Unsere Verfassung, die die Unveräußerlichkeit, die Würde und Menschenrechte für alle Menschen garantiert. Die Wohlstand, Frieden in starken Bündnissen garantiert. Die verschiedene Demokratischen Parteien müssen zusammen stehen. Vor allem, wenn Demokratie bedroht ist. Bei allen Schwierigkeiten, die das Land hat: Wir brauchen ein andere Sprache, als Hass und Hetze, wie von Rechts außen. Die den Hass und Hetze sähen, wollen ein anderes Land. Seit vielen Jahren, ist Rechtsextremismus die größte Bedrohung für dieses Land. Er erinnert an ein rassistisches Weltbild der AFD. Engeres Nationalistischen Weltbild, dass es eben nicht unseren Grundgesetz entspricht. Die gesellschaftliche Spaltung zu überwinden wird dauern. Wie brauchen Ausdauer.
Birgit Kaiser, von den "Blinden Hühner", aus Schneeberg spricht über die Inklusion. Sie arbeitet u.a. in der Schwerbehindertenvertretung. Wir müsssen zusammen halten der Ausgrenzung begegnen. Bei AFD geht es um Ausgrenzung und Abwertung. Behinderte und nicht behinderte aber sollte gemeinsam leben. Der Stärker muss den Schwächeren helfen. Das bringt beiden Seiten etwas. Ausgrenzung aber ist kein Rand Thema. Einfache Lösungen klingen oft verlockend. Einfach aber bedeutet oft nur den Vorteil des Einzelnen. Macht Mut, das sich heute so viele hier gefunden haben. Demokratie stirbt nicht Knall, sondern eher leise. Wir müssen aufmerksam sein.

14.4.2024

14.4.2024 Hron

Moritz Gogg, Intendant der Erzgebirgische Theater und Orchester GmbH: "Wir alsTheater machen nicht nur Unterhaltung. Wir fördern die Würde und ein demokratisches Miteinander. Wir haben das Glück, in einem weltoffenen Land zu leben." Unserere Gesellschaft ist divers und frei. Wir schützen Würde jedes Menschen. Gegen jede Form von Menschenfreundlichkeit. Wir wollen, dass das so auch bleibt. Er erinnert mit Margot Friedländer: "Es gibt kein Jüdisches, Christliches, Muslimisches Blut. Es gibt nur menschliches Blut." Lehrer, Daniel Zwiener aus Annaberg. "Es darf nicht sein, dass die Partei der Alternative Fakten, die Schulpolitik bestimmt. Er erinnert mit einer Geschichte der Mutter an Vertreibung von Kriegsopfer, im Weltkrieg. Wir hatten dann 2015 nicht eine Krise in Deutschland, sondern die von Krieg betroffenen Menschen. Wir sind nicht verantwortlich für damals, aber für Zukunft. Er appellierte: Verachtet nicht, sondern seit achtsam. Nicht verdrossen, sondern mutig. "Nie wieder ist jetzt. Lasst euch nicht entmutigen."

Aufruf 14.4.2024 Annaberg Buchholz

Aufruf 14.4.2024 Annaberg Buchholz Hron


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