Deutscher Gewerkschaftsbund

04.09.2020
Chemnitzer Oberbürgermeisterwahl

Aufruf an Chemnitzer:innen: Am 20. September Stimme nutzen und wählen gehen!

Zur Wahlveranstaltung "Mensch. Wähl. Mich." hat der DGB am 1. September im Haus der Gewerkschaften (HdG) Chemnitz die Kandidatinnen und Kandidaten zur Chemnitzer OB Wahl auf spielerische Art zu veschiedensten Themen befragt. Im Mittelpunkt standen selbstredend Themen der Beschäftigten. Damit hatten die Gäste die Möglichkeit, sich ein Bild zu machen: Wem werden sie am 20. September ihre Stimme geben? Wer vetrtitt ihre Interessen als erste Person der Stadt am besten?

Am "Spielbrett" saßen Susanne Schaper (Die Linke), Almut Patt (CDU), Sven Schulze (SPD), Volkmar Zschocke (Grüne) und Lars Fassmann (parteilos). Die Kandidat:innen haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Fassmann, Unternehmer, betont die Wichtigkeit der hiesigen Wirtschaft. Schaper wiederum stellt soziale Gesichtspunkte in den Mittelpunkt und antwortet teilweise verdutzt: "Was soll die Frage? Ich bin 'ne Linke!". Sie will damit offenbar zeigen: "Seht her, ich bin nah an eueren Themen dran!". Zschocke, Schulze und Patt wiederum sind auf anderen Themengebieten schwerpunktmäßig unterwegs.

Zschocke beispielsweise ist in feierlicher Stimmung, wenn er an die Bewerbung Chemnitz' als europäische Kulturhaupstadt denkt. Er will ein scharfes Auge auf die Finanzen der Stadt werfen. Für Patt hingegen sind die Krankenhäuser ein wichtiger Baustein für ein lebenswertes Chemnitz, während Schulze "Wirtschaft zur Chefsache" machen möchte. Die einzelnen Punkte sind allesamt von entscheidender Bedeutung. Wer von den Kandidierenden am Ende das Rennen macht, entscheiden aber zum Schluss die Chemnitzerinnen und Chemnitzer.

"Am 20. September heißt es: Stimme nutzen und wählen gehen!", so Ralf Hron, Geschäftsführer des DGB Südwestsachsen. "Es passte sehr gut, dass wir unser Wahlspiel am Weltfriedenstag durchgeführt haben. Der Tag steht dafür, dass wir nie wieder Nazis, oder Menschen, die als solche nicht sofort erkennbar sind, in die Prlamente wählen dürfen!", so Hron weiter. "Unsere Ansprechpartner:innen sind die demokratischen Parteien. Was passiert, wenn man sich auf "Scheindemokraten" einlässt, hat die Geschichte gezeigt. Anlass genug, daraus zu lernen.", ergänzt Hron.


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