Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 005 - 03.03.2017
Annaberg-Buchholz

„Die gesetzliche Rente muss gestärkt werden!“

DGB KV Erzgebirge lädt ein zur Diskussion über Wege zum Kampf gegen Altersarmut

Der DGB Kreisverband Erzgebirge lädt ganz herzlich zur Teilnahme und Berichterstattung am 20.03.2017, 18 bis 20 Uhr in das Gründer- und Dienstleistungszentrum, Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg-Buchholz ein. Unter dem Motto: “Die gesetzliche Rente stärken – Altersarmut im Erzgebirge wirksam bekämpfen“ wollen Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte mit den Kandidat*innen für die Bundestagswahl 2017 des Erzgebirgskreises diskutieren.

 „Unser Ziel ist“, so der DGB Kreisvorsitzende Erzgebirge Michael Willnecker, „vor dem Hintergrund eines sinkenden Rentenniveaus in den nächsten Jahren einen Kurswechsel zu erreichen und die gesetzliche Rente zu stärken“. Im Jahre 2000 lag das Rentenniveau noch bei 54 %. 2016 ist es bei 47 % angekommen. 2030 wird möglicherweise nur noch bei 44 % liegen. „Wenn wir nichts ändern, geht es weiter bergab mit dem gesetzlichen Rentenniveau. Der Sinkflug muss von der Bundesregierung gestoppt werden“, so Willnecker weiter.

Die heutige Entwicklung wurde von einer rot/grünen Bundesregierung gesetzlich geregelt. Arbeitgeber sollten durch sinkende Lohnnebenkosten entlastet werden, damit mehr Arbeitsplätze entstehen. Private Vorsorge durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollte dem entgegenwirken (z. B. Riester Rente) und eine ausreichende Rente sichern. „Das hat nicht funktioniert. Im Erzgebirge vor allem wegen der niedrigen Löhne und fehlender Rentenkassen in den Betrieben. Die Folgen sind Altersarmut und dass viele entnerinnen und Rentner künftig auf die Grundsicherung angewiesen sind“, erklärt Willnecker. Ziel ist es, jetzt die Rente zu stabilisieren und mittelfristig das Rentenniveau stark anzuheben, denn Rente muss für ein gutes Leben im Alter reichen.

Damit diese berechtigten Forderungen erfüllt werden, muss zu diesem Thema eine öffentliche Diskussion im ganzen Land vor allem auch mit Jugendlichen durchgeführt werden. „Wir müssen Druck auf die politisch Verantwortlichen machen“. Willnecker freut sich auf die Diskussion im Erzgebirge und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme ein.


Die Pressemeldung zum Download gibt's hier:


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