Deutscher Gewerkschaftsbund

09.11.2023
Reichspogromnacht

„Lichtpunkte“ und „Lichterwege“ am 9. November

Mit einer Lichtinstallation, die das Haus der Gewerkschaften in Chemnitz ab 17 Uhr anstrahlte, wurden die Geschichten und Bilder der Opfer der Nazis sichtbar gemacht

Lichtinstallation "Gegen das Vergessen"

Lichtinstallation "Gegen das Vergessen" DGB SWS

Gedenken

Gedenken DGB SWS

Einladung

Einladung DGB SWS

Übersichtskarte

Übersichtskarte DGB SWS

Am 9. November jährte sich wieder die Reichspogromnacht. Deswegen haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Südwestsachsen und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) gemeinsam mit der Chemnitzer Zivilgesellschaft dessen gedacht und gemahnt. Gemeinsam beteiligten sie sich an den "Lichterwegen" und "Lichtpunkten", die im gesamten Stadtgebiet stattfanden.

Die „Lichterwege“ und „Lichtpunkte“ sind ein Gemeinschaftsprojekt der Chemnitzer Zivilbevölkerung, das maßgeblich organisiert wurde von den „BuntmacherInnen“. An „Lichtpunkten“ hatte man die Möglichkeit, innezuhalten und ins Gespräch zu kommen, der Opfer und der grausamen Taten der Nazis zu gedenken, sowie Schlüsse für das heutige Zusammenleben zu finden. In diesem Rahmen gab es auch die Möglichkeit, Stolpersteine, die im Stadtgebiet verteilt sind, zu putzen: eine Tradition, die vor allem das Gedenken an die jüdischen Mitmenschen wach halten soll, die millionenfach durch die Nazis drangsaliert, ermordet und verfolgt wurden. Der "Lichtpunkt" von DGB und NDC war am Haus der Gewerkschaften in der Augustusburger Str. 33, 09111 Chemnitz. Hier wurde mittels einer Lichtinstallation ein Fokus gesetzt und der Menschen gedacht, die unter dem mörderischen Naziregime litten. Am Platz vor dem "Luxor", Hartmannstr. 11, 09113 Chemnitz, gab es ebenfalls die Möglichkeit, zu gedenken und Kerzen abzustellen.

Gedenken

Gedenken DGB SWS

 

 „Gerade in diesen Tagen wird klar, wie wichtig aktives Gedenken ist, um aus den grausamen Fehlern der Vergangenheit zu lernen, wenn wir wollen, dass unsere Kinder in einer friedlichen, respektvollen Welt aufwachsen.“, so Matthias Eulitz, Gewerkschaftssekretär des DGB Südwestsachsen. Auch Ralf Hron, Geschäftsführer des DGB in Südwestsachsen findet, „dass es kaum aktueller sein könnte, als dieser Tage, was in der Welt passiert und wie uns die Geschehnisse um Gewalt und Vertreibung wachrütteln sollten, uns an Menschen zu orientieren, die sich stets für Frieden und gegen diktatorische Herschaft, Unterdrückung, Mord und Verfolgung eingesetzt haben.“

 


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