Deutscher Gewerkschaftsbund

Senioren

In der Koordinierungsgruppe Senioren der DGB-Region Südwestsachsen sind derzeit 32 Kolleginnen und Kollegen aus allen acht Einzelgewerkschaften des DGB vertreten. Diese Kolleginnen und Kollegen arbeiten wiederum in den Seniorenausschüssen ihrer Gewerkschaft sowie weiteren seniorenpolitischen Netzwerken aktiv mit. Bei den vierteljährlich stattfindenden Beratungen der Koordinierungsgruppe Senioren erfolgt ein reger Erfahrungsaustausch zu allen aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen.

Die Seniorinnen und Senioren beteiligen sich an bundesweiten Großdemonstrationen, an den Aktionen der DGB-Region und organisieren eigene Veranstaltungen.

Mit großem Engagement und beharrlicher Zielstrebigkeit setzen sie sich für die seniorenpolitischen Schwerpunkte aus gewerkschaftlicher Sicht ein. Dabei beschränkt sich die KG Senioren nicht nur auf die Interessensvertretung der aktuellen Rentnergeneration, sondern setzt sich für soziale Gerechtigkeit auf allen Gebieten des gesellschaftspolitischen Lebens ein. Beispielhaft sei hier die Resolution für eine solidarische Bürgerversicherung genannt, welche auf der Seniorenkonferenz im Oktober 2010 verabschiedet wurde.


Im September d. J. wurde eine Veranstaltung gemeinsam mit Arbeit und Leben Sachsen e. V. und der DGB-Region Südwestsachsen gegen die Ausweitung des Niedriglohnsektors, prekärer Beschäftigungsverhältnisse und Leiharbeit durchgeführt. Ziel war und ist es, die Politik in die Pflicht zu nehmen, um Altersarmut zu verhindern.

Die Seniorinnen und Senioren fordern eine stärkere seniorenpolitische Mitsprache.

Dazu gehören u. a.:

- ein Seniorenmitwirkungsgesetz auf Bundes- bzw. Landesebene
- politische, soziale und kulturelle Voraussetzungen, die allen Menschen im Alter
  ein selbst bestimmtes Leben in Würde ermöglichen
- eine neue Kultur des Alterns und des Alters
- eine gerechte, solidarische und sichere Rente
- Rücknahme der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre
- eine gute Gesundheitsvorsorge für alle
- die fortschreitende Privatisierung in den sozialen Bereichen muss gestoppt werden
- bessere Rahmenbedingungen für aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

 

Seien wir uns bewusst:
Allein sind wir schwach.
Nur wenn es uns gelingt, unsere Kräfte zu bündeln,
werden wir für uns, unsere Kinder und Enkel noch manches erreichen.

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