Deutscher Gewerkschaftsbund

01.07.2014
Chemnitz

Kita-Dialog

28.6.2014 Erziehungstag

Viele Menschen sitzen in einem Saal und hören einer Referentin zu.

DGB SWS

Nach der Einleitung der Veranstaltung durch die ver.di-Kollegin Cathleen Halberstadt und Stefan Zierer referierte Martin Cramer unter dem Titel „Was zu viel ist, ist zu viel“ über Wunsch und Wirklichkeit in den Kindertagesstätten der Region. DGB-Regionsgeschäftsführer Ralf Hron moderierte die ausführliche Diskussion zwischen den anwesenden Kolleginnen und Kollegen von ver.di und der GEW. Zentrales Thema war der Betreuungsschlüssel im Spannungsfeld des Kita-Gesetzes und der Realität vor Ort. Sehr anschaulich berichteten die Beschäftigten in zahlreichen Wortmeldungen über die großen Probleme in ihrer Arbeit. Gestritten wurde über den Bildungsplan, Aufsichtspflichten, Qualifizierungsanforderungen und natürlich über die Finanzierung.

In der Debatte wurde überdeutlich, dass dem Anspruch für eine qualitativ hochwertige Betreuung und Bildung in Krippen, Kitas und Hort eine wesentlich bessere Personalausstattung zukommen muss. Alle KandidatInnen zur Landtagswahl versprachen für ihre Parteien neue Akzente zu setzen. Die CDU war der Diskussion trotz langfristiger Einladung ferngeblieben, was nicht nur beim Veranstalter auf großes Unverständnis stieß. Zum Abschluss konnte die ver.di-Geschäftsführerin von Chemnitz, Kollegin Annelie Schneider, ein sehr eindrucksvolles Resümee der Veranstaltung ziehen: „Wir werden die Politik an ihren Taten messen. Unsere Kinder, unsere Enkel, aber auch die Beschäftigten haben mehr Aufmerksamkeit, aber vor allem praktische Schritte für eine bessere Ausstattung und für mehr Personal in den sächsischen Kitas verdient.“

die Kollegin Annelie Schneider sprich auf dem ErzieherInnentag in Chemnitz

Am Pult die Kollegin Annelie Schneider (ver.di) DGB SWS


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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de