Deutscher Gewerkschaftsbund

01.09.2017
Gehen oder bleiben?

Agenda Alternativ e.V. diskutiert in Schwarzenberg

Katja Kipping (LINKE), Monika Lazar (B90/Grüne) und Susann Rüthrich (SPD)

Diskussion bei der Agenda Alternativ e.V. in Schwarzenberg

Diskussion bei der Agenda Alternativ e.V. in Schwarzenberg am 31.8.2017. DGB SWS/hr

Am 31.08 2017 fand in Schwarzenberg im Erzgebirge ein Veranstaltung zur Bundestagswahl des Vereins Agenda Alternativ e.v. statt. Unter der Überschrift "Gehen oder bleiben" haben die jungen Leute in den Ratskeller am Markt die Bundestagsabgeordneten Katja Kipping (LINKE), Monika Lazar (B90/Grüne)  und Susann Rüthrich (SPD) eingeladen. Der Verein Agenda Alternativ e. V. beschäftigt sich mit Fragen der Migration, des kulturellen Diskurses und der Willkommenskultur im Erzgebirge.

 

 

 

Am 31.8.2017 im Ratskeller Schwarzenberg.

Am 31.8.2017 im Ratskeller Schwarzenberg. DGB sWS/hr

Bei der sehr angeregten Diskussion mit den PolitikerInnen kamen viele für Jugendliche interessante Fragen zur Sprache. Vor allem aber ging es um darum, wie das Erzgebirge attraktiv für junge Menschen bleiben oder werden kann. Angela Klier moderierte die Diskussionsrunde, bei der auch etliche Fragestellungen der im Publikum versammelten Teilnehmerinnen zur Sprache kamen. Ob junge Menschen für sich ganz persönlich eine Zukunft in dieser Region sehen ist für die Gesamtentwicklung sicherlich entscheidend. Es ging in der Debatte am Abend in Schwarzenberg um Kultur, Toleranz, Rassismus, Anbindung an öffentlichen Verkehr, Auszubildendenvergütung, Lohnniveau im Erzgebirge und um die Unterstützung der Arbeit von Engagierten. Auch die Forderung der DGB Jugend nach einer Mindestausbildungsvergütung kam zur Sprache.

DGB Regionsgeschäftsführer Ralf Hron freute sich sehr in Schwarzenberg am Abend seine beiden NDC Vorstands Kolleginnen Lazar und Rüthrich begrüßen zu können. Mit der Bundesvorsitzenden von Die LINKE Katja Kipping verbindet Hron eine langjährige Zusammenarbeit zwischen dem DGB und ihrer Partei in Dresden. Der Verein Agenda Alternativ e.V. hatte für sein Engagement zur Integration und kulturellen Vielfalt bereits den David-Schmidt-Preis erhalten. Die Anwesenheit der Politikerinnen darf sicherlich auch als Anerkennung der Arbeit des Vereins angesehen werden.


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