Deutscher Gewerkschaftsbund

16.04.2012

"Wir brauchen diese braune Soße nicht!"

Mit verschiedenen Veranstaltungen in Plauen machten am 14. April 2012 rund 2000 Plauener deutlich, dass auch in ihrer Stadt kein Platz für Neonazis und deren braunes Gedankengut ist. Den Auftakt bildete am Vormittag eine Kundgebung auf dem Altmarkt. Im Anschluss fand eine weitere Kundgebung mit Beteiligung der DGB-Region Südwestsachsen auf dem Theaterplatz statt. "Wir haben weiß Gott Besseres zu tun, als Monat für Monat gegen die Rechten demonstrieren zu müssen, machte Sabine Zimmermann ihrem Unmut Luft. Der DGB wirbt für eine antirassistische, demokratische Gegenkultur gegen rechtes Gedankengut. Die Kirchen hatten zu Mahnwachen und einer 850 Meter langen Menschenkette zum ehemaligen Standort der Synagoge aufgerufen. Der Zug der Neonazis vom oberen Bahnhof über die Bahnhofstraße wurde von mehreren tausend Plauenern mit Trillerpfeifen und Rasseln sowie "Nazis-raus-Rufen" begleitet.

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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de