Deutscher Gewerkschaftsbund

01.10.2012

Kampagnentag am 01. Oktober in Aue

Auch in Aue auf dem Altmarkt war die DGB Region Südwestsachsen am 01. Oktober mit ihrer Kampagne "Billig kommt teurer" zu Gast. Dabei waren diesmal Rico Gebhardt (DIE LINKE), Thomas Colditz (CDU) und Alexander Krauß aus dem Arbeitnehmerlager der Christdemokraten.

Gemeinsam mit ehrenamtlichen Gewerkschafter/innen, sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aue fand man sich am Altmarkt zusammen und diskutierte scharf zum neuen Gesetzesentwurf von DGB, SPD und LINKE.

Zahlreich sammelten die Ehrenamtlich an diesem sonnigen Tag Unterschriften und erhielten regen Zuspruch von der Bevölkerung. Aber nicht nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auch Selbstständige und Unternehmer gesellten sich mit an den Stand des DGB. Auch in ihren Augen muss ein Vergabegesetz so angepasst werden, dass Unternehmen, die fair bezahlen und ordentliche Arbeitsbedingungen bieten wollen, vom Freitstaat unterstützt werden.

Ebenso kommt die Unterstützung des Gesetzesentwurfs von Seiten der CDU, auch wenn man hier noch einen erhöhten bürokratischen Aufwand fürchtet, überwiegen am Ende doch die Vorteile eines Sächsischen Vergabegesetzes, das tarifliche, soziale und ökologische Bedingungen stellt.

So zeigt der Aktionstag in Aue einmal mehr, dass unsere Forderung nach einem fair gestalteten Vergabegesetz auf breite Zustimmung stößt. Nun wäre es sehr wünschenswert, wenn die sächsische Regierung des Forderungen von DGB, SPD und LINKE nachkäme, die Zustimmung aufgreift und ein neues Sächsisches Vergabegesetz auf den Weg bringt. Davon profitieren alle!

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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de