Deutscher Gewerkschaftsbund

09.03.2017
DGB KV Vogtland

Diskussion und Kultur zum Frauentag in Plauen

Gewerkschafterinnen fragen: "Ist Altersarmut jung und weiblich?"

Diskussionsrunde

Diskussionsrunde DGB SWS/me

Markus Schlimbach, stellv. Vorsitzender DGB Bezirk Sachsen

Markus Schlimbach, stellv. Vorsitzender DGB Bezirk Sachsen DGB SWS/me

Ins Landratsamt des Vogtlandkreises luden am 8. März der DGB Kreisverband Vogtland und die Gleichstellungsbeautragte Veronika Glitzner zum Frauentag ein. Gemeinsam stellten sie anlässlich des Jahrestages die Frage: "Ist Altersarmut jung und weiblich?". Nach fachlichem Input zu Arbeitsmarkt und Rente gab es eine Diskussionsrunde und musikalischen Ausklang.

 

 

 

Dagmar Baumgärtel, Vorsitzende DGB Kreisverband Vogtland

Dagmar Baumgärtel, Vorsitzende DGB Kreisverband Vogtland DGB SWS/me

Zwar sei der Arbeitsmarkt hinsichtlich der Beschäftigungsquoten von Frauen in relativ stabiler Verfassung. Trotzdem ist ersichtlich, dass Frauen zunehmend in Berufen arbeiten, die unterdurchschnittlich bezahlt werden. Das ging aus den Zahlen des Vortrages von Helga Lutz, Geschäftsführerin der Arbeitsgentur des Vogtlandkreises, zum regionalen Arbeitsmarkt hervor.

 

 

 

Sabine Kühnrich & Ludwig Streng

Sabine Kühnrich & Ludwig Streng DGB SWS/me

Deshalb werde die Rentenkampagne des DGB laut Markus Schlimbach, stellv. Vorsitzender des DGB Bezirk Sachsen, vor allem auch jüngere Menschen ansprechen. Diese werden in absehbarer Zeit bei der aktuellen Gesetzeslage nur wenig von ihrer gesetzlichen Rente haben. Und weil Frauen tendenziell weniger verdienen, als Männer, sind diese damit doppelt belastet.


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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de