Deutscher Gewerkschaftsbund

20.09.2017
DGB SV Chemnitz

Mittelstand lädt zur Diskussion mit BundestagskandidatInnen

DGB bringt sich in die Debatte des BVMW mit den KandidatInnen mit ein

Podium

Podium DGB SWS/me

v.l.n.r.: Leutert (Die Linke), Roden (Grüne)

v.l.n.r.: Leutert (Die Linke), Roden (Grüne) DGB SWS/me

Am 19.09.2017 lud die Bundesvereinigung der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) in das Renault-Autohaus Schneider nach Chemnitz ein. Dort kam man mit den KandidatInnen des Wahlkreises zur Bundestagswahl 2017 ins Gespräch. Die KandidatInnen hatten die Möglichkeit, ihre Standpunkte zur Förderung des Mittelstandes darzulegen. Auch der DGB beteiligte sich kritisch an der Diskussion.

Müller (SPD)

Müller (SPD) DGB SWS/me

Themen, die die mittelständische Wirtschaft dabei zur Zeit besonders beschäftigen, waren u.a. Digitalisierung, Bildung, Besteuerung (insb. Erbschaftssteuer), Bürokratie und der gesetzliche Mindestlohn. Deutlich wurde, dass es viele Schnittmengen der Mittelständler mit den wirtschaftsliberalen und konservativen Parteien gibt. Gerade mit Blick auf die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn und einer gerechten Besteuerung sieht der DGB Diskussionsbedarf.

v.l.n.r.: Roden (Grüne), Heinrich (CDU)

v.l.n.r.: Roden (Grüne), Heinrich (CDU) DGB SWS/me

"Insbesondere die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes sehen wir als Erfolgsgeschichte. Gab es doch im Vorfeld große Sorgen um hohe Arbeitslosenzahlen und lahmende Wirtschaft, so ist genau das Gegenteil eingetreten. Wir haben Beschäftigung auf Rekordniveau.", so DGB Regionsgeschäftsführer Ralf Hron. "Dass die CDU das noch immer kritisch sieht, ist vor diesem Hintergrund nur schwer nachvollziehbar.", so der Gewerkschafter.

 


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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de