Deutscher Gewerkschaftsbund

14.11.2012

Veranstaltung "Stress lass nach"

"Psychische Belastungen am Arbeitsplatz". "Burnout". "Arbeitsverdichtung" und "Entgrenzung" von Arbeit. Kaum jemand mag bestreiten, diese Begriffe und was sich dahinter verbirgt, zu kennen. Auch im eigenen Bekannten- und Kollegenkreis greifen solche Phänomene um sich. Das sind die Erfahrungen, von denen die Kolleginnen und Kollegen am Mittwoch auf der Veranstaltung "Stress lass nach!" im Gewerkschaftshaus in Zwickau berichteten. Erschreckendes kam zu Tage, was vielerorts bereits Alltag zu sein scheint. Gut, dass die kompetenten Ansprechpartner von DGB, IG Metall und ver.di da Auskunft und Ratschläge erteilen konnten. Die Runde um Sabine Zimmermann, Vorsitzende der DGB Region Südwestsachsen, diskutierte nicht nur über die vielen verschiedenen Formen psychischer Belastungsarten, sondern gab auch hilfreiche Hinweise , wie man diese unter anderem erkennen und wie man ihnen entgegensteuern kann. Jörg Brodmann (IG Metall), Sylvia Skrabs (ver.di), Susanne Jasper (IG Metall) und Michael Musall (ver.di) standen dazu Rede und Antwort. "Die Arbeitswelt hat sich gewandelt. Viele Menschen trauen sich noch nicht, das Kind beim Namen zu nennen, da es immer noch sozial schädlich sein kann, sich zu einer anbahnenden Depression aufgrund überhöhter Arbeitsbelastung zu bekennen." so Zimmermann. Auch die Podiumsteilnehmer kennen diese Problematik nur zu gut. Auch deswegen und weil das Thema die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wohl leider noch einige Zeit beschäftigen wird, war das wohl nicht die letzte Veranstaltung zu diesem Themenkomplex.

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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de