Deutscher Gewerkschaftsbund

07.09.2018
DGB Südwestsachsen

Digitalisierung: Chance oder Risiko?

PerSe-Veranstaltung „Digitalisierung im Handwerk“ am 24. und 25. August 2018 in Chemnitz

DGB Südwestsachsen und Arbeit und Leben Sachsen

DGB Südwestsachsen und Arbeit und Leben Sachsen Arbeit und Leben Sachsen e.V.

Gemeinsam luden DGB Südwestsachsen und Arbeit und Leben Sachsen vom 24. bis 25. August zur Diskussionsveranstaltung „Handwerk im Wandel - Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitnehmer/-innen“ in Chemnitz ein. Dabei stellten sich die Teilnehmenden u.a. Fragen nach der Veränderung der Arbeitsformen und deren Bedeutung für die Beschäftigten.

Ausgangspunkt des Seminars bildete die historische Entwicklung des technischen Fortschritts von der Arbeit 1.0 über die Erfindung der Fließbänder und Computer hin zur Arbeit 4.0 bei der zukünftig Maschinen und Roboter selbständig miteinander kommunizieren können. Positive Beispiele, wie die Arbeit im Handwerk durch die Digitalisierung erleichtert werden kann wurden diskutiert, ebenfalls Probleme vor allem bei der psychischen Bewältigung einer „verdichteten Arbeit“ mit der drohenden ständigen Erreichbarkeit und weniger Erholungsphasen nach der täglichen Arbeit.

Den eigenen Erfahrungen mit der Digitalisierung im beruflichen Alltag näherten sich die Teilnehmer/-innen anhand folgender Fragestellungen:

Wie ist der aktuelle Stand der Digitalisierung in meinem Handwerksbetrieb?

Was wünschen sich Arbeitnehmer/-innen von Ihrem Handwerksbetrieb im Bereich Digitalisierung?

Welche Chancen/ Risiken bietet die Digitalisierung im Handwerk?

Welche positiven/ negativen Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitnehmer/-innen müssen beachtet werden und was kann der Handwerksbetrieb für die Mitarbeiter/-innen tun?

In der Abschluss- und Feedbackrunde waren sich die Teilnehmer/-innen einig, dass die Digitalisierung im Handwerk positive und negative Auswirkungen haben kann, Risiken aber durch Kontrolle durch den Menschen und kluge politische Entscheidungen in positive Bahnen gelenkt werden können. Der Begriff des lebenslangen Lernens werde weiter an Bedeutung zunehmen und Qualifizierungen für Arbeitnehmer/-innen zur Anpassung an die technische Entwicklungen müssten stärker als zuvor gefördert werden. 


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