Deutscher Gewerkschaftsbund

04.11.2017
DGB KV Zwickau

Tarifauftakt der Metall- und Elektroindustrie startet kraftvoll

Tausende KollegInnen eröffnen die Tarifrunde kämpferisch

kämpferischer Auftakt

kämpferischer Auftakt DGB SWS/me

Demo

Demo DGB SWS/me

Am 04.11.2017 fand in Zwickau der Tarifauftakt in der Metall- und Elektroindustrie statt. Gestartet wurde mit einer Demo vom Hauptbahnhof durch die Stadt bis zur Stadthalle. Dort wartete ein umfangreiches Programm aus Redebeiträgen, Unterhaltung und Kunst auf die rund 1.500 KollegInnen aus dem IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen. Die MetallerInnen fordern 6 Prozent mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzung.

 

Demo

Demo DGB SWS/me

Besonders dringend ist der Handlungsbedarf laut IG Metall im Bereich der Arbeitszeit. Nach wie vor hinkt der Osten dem Westen hinterher. In den neuen Bundesländern arbeitet man immer noch länger als im Westen. Die gleiche Arbeit wird so in Ost und West unterschiedlich behandelt - zum Nachteil der Ostdeutschen. Das gilt es mit aller Kraft zu ändern, da waren sich die MetallerInnen in der Zwickauer Stadthalle einig.

 

Jörg Hofmann, 1. Vorsitzender der IG Metall

Jörg Hofmann, 1. Vorsitzender der IG Metall DGB SWS/me

Jörg Hofmann, 1. Vorsitzender der IG Metall, setzte sich dabei klar für die Verkürzung der Arbeitszeit im Osten ein. Das Mantra der Arbeitgeber nach Vollzeit, Überstunden, Flexibilität und Leistungssteigerung wird demnach in dieser Tarifrunde durchbrochen. Wie in anderen Branchen auch, wird hier deutlich, dass Flexibilität häufig zu Lasten der Beschäftigten geht. Weniger Arbeitszeit und mehr Entlastung hingegen sind vor allem auch eine Frage der Gerechtigkeit.


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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de