Deutscher Gewerkschaftsbund

11.07.2014
Region Südwestsachsen

DGB Jugend unterwegs in der Region

Projekttag Demokratie und Mitbestimmung

Jugendliche lesen Infobroschüren der Gewerkschaften

DGB Jugend SWS

Ein Jugendlicher hält ein Schlüsselband mit dem Spruch: Kein Sex mit Nazis! hoch.

DGB Jugend SWS

Die DGB-Jugend ist wieder in der Region unterwegs. Diesmal am Berufsschulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft in Schneeberg. An insgesamt drei Terminen (2.7./ 9.7./ 16.7.) kommen wir im Zuge des Projekttages für Demokratie und Mitbestimmung (PDM) mit Auszubildenden der Gastronomie ins Gespräch. Innerhalb von sechs Schulstunden schlagen wir als ehrenamtliche Gewerkschafter_innen thematisch einen Bogen von der gesellschaftlichen Verteilung von Chancen und Reichtum hin zu einem lösungsorientierten Umgang mit Problemen in der Ausbildung. Dass diese Probleme nicht selten sind, zeigen die Beispiele der angehenden Köche und Köchinnen, die teilweise  davon berichteten nach dem Unterricht an der Berufsschule noch in die Betriebe zu müssen, als unter 18 jährige Auszubildende eine Wochenarbeitszeit von knapp über 60 Stunden zu haben und während eines 12 Stunden Arbeitstages keine Pause zu haben.

Das dies nicht ewig so geht war allen klar. Darum haben wir gemeinsam mit den Kollegen von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Michael Brunner und Matthias Eulitz deutlich gemacht, dass Auszubildende Rechte haben und nicht bloß billige Arbeitskräfte sind. Für einzelne Fälle haben wir Lösungsvorschläge erarbeitet und verdeutlicht, dass die Auszubildenden selbstbewusst ihre Situation mitbestimmen können. Am Ende des Tages waren wir uns dann wieder einmal alle darüber einig, dass die Aufklärung über Rechte in der Ausbildung nach wie vor ein großes Thema bleiben muss. Die Mitbestimmung im Betreib, z.B. über die Auszubildendenvertretung, ist ein wichtiger Baustein der Demokratie.

Jugendliche diskutieren mit einem Teamer der DGB Jugend

DGB Jugend SWS


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Die meisten europäischen Länder machen bereits gute Erfahrungen mit gesetzlichen Mindestlöhnen. In Deutschland blockieren die Entscheidungsträger Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Dabei arbeiten immer mehr Menschen zu Niedriglöhnen. Zur Seite: www.mindestlohn.de