Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 001 - 14.02.2017
Plauen

DGB und Flüchtlingsrat jetzt Tür an Tür in Plauen

Sächsischer Flüchtlingsrat zieht in das Wilke-Haus in Plauen ein, gleich neben dem DGB

Seit Beginn des Monats ist nun auch der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. Teil der Mietgemeinschaft im Wilke-Haus in Plauen. Die Verträge dazu wurden am Freitag, dem 10.02.2017 unterschrieben. Von nun an findet man den gemeinnützigen Verein, der sich intensiv in der Geflüchtetenhilfe engagiert, gleich neben DGB, ver.di und IG Metall. Ein zentrales Anliegen des Sächsischen Flüchtlingsrates ist die erfolgreiche Integration der Hilfesuchenden in die Gesellschaft und letztlich den Arbeitsmarkt. So auch für die DGB Gewerkschaften. Denn vor allem durch gelingende Integration in gute Arbeit können Fremde zu Kollegen und Freunden werden.

Bereits zuvor teilte man sich die Büroräume mit dem Verein „Integration statt Isolation“ e.V., der sich ebenfalls mit einem Begegnungszentrum der Betreuung neuangekommener Geflüchteten widmete. Der Verein hat nun einen neuen Wirkungsort auf dem ehemaligen Plamaggelände in Plauen gefunden. Schnell war aber klar, dass es einen neuen Interessenten für die Arbeit mit Geflüchteten in Plauen und dem Vogtland gibt: den Sächsischen Flüchtlingsrat. Deren Mietvertrag wurde Ende vergangenen Jahres nicht verlängert. In der Gottschaldstraße ist man aber froh, die engagierten Ehrenamtlichen mit einbeziehen und unterstützen zu können. Daher sind die Beteiligten sehr glücklich über die neuen Nachbarn.

„Der Sächsische Flüchtlingsrat leistet bereits seit vielen Jahren eine unbezahlbar wichtige Arbeit für gelingende Integration!“, so DGB Regionsgeschäftsführer Ralf Hron. „Ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen und das enorme Know How der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Vereins würde uns ein großes Stück aktiver Geflüchtetenhilfe fehlen. Gute Integration ist der Nährboden für einen erfolgreichen Einstieg ins Arbeitsleben. Deshalb sind wir froh, den Sächsischen Flüchtlingsrat e.V bei uns als Nachbarn willkommen zu heißen.“ so Hron weiter. Auch Ali Moradi, Geschäftsführer des Sächsischen Flüchtlingsrates, sieht das so: „Gewerkschaften sind seit jeher ein Garant gesellschaftlichen Zusammenhalts.  Das deckt sich mit unseren Zielen. Damit wird das Wilke-Haus einmal mehr zu einem Ort der Begegnung und des Kennenlernens.“, resümiert er zuversichtlich.

Die Pressemitteilung zum Download gibt's hier:


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Pressefoto Ralf Hron

Regionsgeschäftsführer Ralf Hron

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