Deutscher Gewerkschaftsbund

27.08.2014
DGB Jugend Chemnitz/DGB Jugend Sachsen

Jugend macht Ansagen!

DGB-Jugend diskutiert und feiert mit demokratischen KandidatInnen zur Landtagswahl

Die ErxpertInnenrunde am Tisch

Expertinnen: Jugendvertreter von IG BAU, der IG Metall, von ver.di, vom Stadtschülerrat und vom Netzwerk für Demokratie und Courage. Ganz rechts Robin (IGM und DGB Jugend Chemnitz) DGB SWS

Das Publikum von hinten aufgenommen. Der Raum ist voll.

DGB SWS

Am 26.08.2014 startete in Chemnitz das DGB-Wahlforum „Jugend macht Ansagen!“ mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl mit 120 Gästen. Der Vorsitzende der DGB-Jugend Chemnitz, Robin Rottloff, eröffnete um 17.30 Uhr den Abend mit einer kurzen Einleitung und erläuterte das Programm. DGB Regionsgeschäftsführer Ralf Hron bedankte sich bei den jungen Leuten für die intensive Vorbereitung und stellte die Moderatorin für die Diskussion vor. Bezirksjugendsekretärin Marlen Schröder und Damian Putschli von ver.di führten dann souverän durch die anschließende Podiumsdiskussion mit Petra Zais (Bündnis 90/Grüne), Alexander Dierks (CDU), Jörg Vieweg (SPD), Anja Klotzbücher (DIE LINKE) und Katrin Hallmann (Piraten). Nach der Diskussion mit sehr vielen Wortmeldungen aus dem Publikum gab es Live-Musik mit der Chemnitz-Connection und Musik aus der Konserve mit DJ Varta. Für die Versorgung stand im Tillmann’s ein Büfett und zur Party gab es natürlich auch das ein oder andere Getränk.

Podium in Nahaufnahme

DGB SWS

Das ModeratorInnenteam

Unser ModeratorInnenteam: Marlen Schröder (DGB Jugendsekretärin Bezirk Sachsen) und Damian Putschli (ver.di Gewerkschaftssekretär
im ver.di Bezirk Leipzig-Nordsachsen)
DGB SWS

Die Debatte mit den Bewerberinnen und Bewerbern für den Landtag drehte sich um Bildung und Ausbildung, um Fragen der Qualität der dualen Berufsausbildung, um Studium, Lehrkräfte und fehlende Lehrerinnen und Lehrer in unseren Schulen. Den Politikern direkt gegenüber saßen 6 Expertinnen, Jugendvertreter von IG BAU, der IG Metall, von ver.di, vom Stadtschülerrat und vom Netzwerk für Demokratie und Courage. Mit großem Engagement und jugendlicher Sachkenntnis wurde über die Ansichten der Parteien gestritten. Dabei wurden auch generelle Fragen der Politik, von Niedriglohn und von Anspruch auf gute Arbeit besprochen. Die KandidatInnen mussten ihre Fragen jeweils in 120 Sekunden beantworten, was in jedem Fall eine Herausforderung bedeutet. Es ging aber auch durchaus lustig zu bei einigen Fragestellungen. Natürlich wurden die politischen Unterschiede deutlich und vom Publikum mit Beifall oder Unmutsäußerungen quittiert. Mit großem Ernst wurde von der Landespolitik Einigkeit bei der Frage der Bekämpfung des Rechtsextremismus deutlich, dass die jungen Leute hier eine stärkere Unterstützung der demokratischen Initiativen, Projekte und Vereine fordern.

Gruppenbild des Podiums

DGB SWS

In jedem Fall war es für die interessierten Zuhörer ein sehr aufschlussreicher Diskussionsabend, bei dem sich vor allem das Zuhören über die Ansichten der jungen Leute lohnte. DGB-Regionsgeschäftsführer Hron: „Die DGB-Jugend hat mit dieser Veranstaltung in Chemnitz Maßstäbe gesetzt. Mit allen KandidatInnen der Parteien sind wir uns Gewerkschaften darin einig, dass es sich lohnt, der Jugend zuzuhören und beständig in Diskussion zu bleiben. Sie fordern und wollen eine Zukunft hier in der Region.“


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Flugblatt der IG Metall zur Landtagswahl

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen Juni 2014 metallnachrichten Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen Am 31. August wählt Sachsen einen neuen Landtag. Für die Beschäftigten ist das eine Chance, die bisherige wenig arbeitnehmerfreundliche Politik im Freistaat abzulösen. Als Gewerkschaft empfehlen wir keine Partei zur Wahl. Wir sagen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern: Schaut genau hin, wer Eure Interessen glaubwürdig vertritt!


Kurzvergleich der Wahlprogramme

Dokument ist vom Typ application/pdf.

In diesem Flyer des DGB Sachsen finden Sie einen kurzen tabellarischen Vergleich der Wahlprogramme der etablierten, demokratischen Parteien.


Die demokratischen Parteien im Vergleich

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Am 31. August 2014 sind rund 3,4 Millionen Wählerinnen und Wähler aufgerufen, den neuen Sächsischen Landtag zu wählen. Mit Ihrer Entscheidung für eine Partei und deren Wahlprogramm bestimmen Sie, wie und von wem Sachsen in den nächsten fünf Jahren regiert werden soll.Das Flugblatt soll Ihnen eine Möglichkeit bieten, Positionen zu bestimmten Themen zu vergleichen.


Anforderungen an die Kandidatinnen und Kandidaten zur sächs. Landtagswahl

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Ende August werden im Freistaat Sachsen die politischen Karten neu gemischt. Dabei ist es egal, welche demokratischen Parteien nach der Wahl die Regierung in Sachsen bilden – es muss Politik für die Menschen im Freistaat gemacht werden. Der DGB-Bezirk Sachsen richtet deshalb neun zentrale Forderungen an die Politikerinnen und Politiker im Sächsischen Landtag. Für die Gewerkschaften in Sachsen stehen die folgenden Themen im Mittelpunkt der Anforderungen an die demokratischen Parteien zur Landtagswahl...mehr dazu in der Broschüre.