Deutscher Gewerkschaftsbund

18.04.2018
Chemnitz Tag der Arbeit

Gerechtigkeit, Solidarität, Vielfalt

UnterstützerInnen des gemeinsamen Aufruf

MdB SPD Detlef Müller

MdB SPD Detlef Müller Hron

Detlef Müller, MdB SPD , Vorsitzender der SPD-Fraktion im Chemnitzer Stadtrat

„Am Tag der Arbeit setzten wir ein Zeichen gegen Nazis. Wir lassen nicht zu, dass eine jahrzehntelange Tradition der Industriestadt Chemnitz von Antidemokraten missbraucht wird. Am 1. Mai setzen sich Gewerkschaften, Stadtgesellschaft und Politik über Parteigrenzen hinweg gemeinsam für die Würdigung der Arbeiterinnen und Arbeiter ein. Wir schauen nicht zu, wie aus Sorgen Angst und aus Angst Hass gemacht wird.“

 

 

Susanne Schaper, MdL DIE LINKE, Fraktionsvorsitzende im Stadtrat

Susanne Schaper, MdL DIE LINKE, Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Hron

Susanne Schaper, MdL DIE LINK, Vorsitzende der Stadtratsfraktion DIE LINKE Chemnitz 

"Am 1. Mai, dem klassischen Tag der Arbeit, wollen Rechtsextreme durch unsere Stadt ziehen und den Sonnenberg für sich beanspruchen. Nicht nur der Verlust meines Bürgerbüros auf dem Sonennberg, sondern auch die zahlreichen Angriffe auf linke Vereine geben nochmals mehr Anlass sich dieser Demonstration gegenüber zu stellen. Ich werde gemeinsam mit dem DGB und vielen demokratischen Initiativen gegen den III. Weg demonstrieren. Ich hoffe viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer tun dies ebenso."

 

 

 

 

MdB FDP Frank Müller Rosentritt

MdB FDP Frank Müller Rosentritt Hron

Frank Müller-Rosentritt, MdB FDP

"Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen Sie uns am 1. Mai ein gemeinsames, starkes Zeichen gegen Nationalismus, Extremismus und Fremdenfeindlichkeit über alle Parteigrenzen hinweg setzen! Zeigen wir zusammen, dass wir trotz aller Herausforderungen eine Gesellschaft wollen, die zusammenhält und Solidarität übt. Zeigen wir: Es gibt viele unterschiedliche Gruppen, die den gesellschaftlichen Frieden verteidigen wollen und für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit stehen. Bei allen Unterschieden und allen Kontroversen können wir beweisen, dass Zusammenhalt Stärke bedeutet!"

 

Klaus Bartl, MdL DIE LINKE

Klaus Bartl, MdL DIE LINKE Hron

Klaus Bartl, MdL DIE LINKE

"Ich unterstütze den Aufruf des DGB Südwestsachsen, sich am 1. Mai 2018 den Parteigängern des III. Wegs entgegenzustellen, ausdrücklich. Der 1. Mai ist historisch betrachtet der Tag der Arbeiterinnen und Arbeiter, an dem diese für ihre Rechte auf die Straße gehen. Zu keiner Zeit wurden jene Rechte so mit Füßen getreten, Menschen wegen ihres Einsatzes für diese Rechte derart verfolgt, inhaftiert, brutal behandelt und getötet, wie in jener dunklen Epoche deutscher Geschichte, in die die braunen Schergen zurück wollen. Als Politiker und Rechtsanwalt ist es meine feste Überzeugung, dass es einen sozialen Rechtsstaat niemals mit, sondern nur im entschiedenen Kampf gegen Nazis und Faschisten geben kann. Ich werde mich daher an den Gegenprotesten am 1. Mai in Chemnitz beteiligen und wünsche mir sehr, dass Viele das Gleiche tun."

 

 

Volkmar Zschocke MdL B90/Die Grünen

Volkmar Zschocke MdL B90/Die Grünen Hron

Volkmar Zschocke, MdL B90/Die Grünen

"Der Sonnenberg ist mir ans Herz gewachsen. Als junger Sozialarbeiter habe ich mich hier für Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Es macht mich wütend, wie Neonazis soziale Not rassistisch instrumentalisieren und Menschen gegen Menschen aufzuhetzen. Ich will in einer toleranten, internationalen und solidarischen Stadtgesellschaft leben. Ich will, dass aus Demokratie und Mitmenschlichkeit Heimat wird. Deshalb: Kein Fußbreit den Neonazis! Es darf kein „III. Weg“ durch Chemnitz führen!"

 

 

 

Jürgen Renz, SPD

Jürgen Renz, SPD Vorsitzender Chemnitz Hron

Jürgen Renz, Vorsitzender SPD Chemnitz

„Der 1. Mai ist ein Tag der Demokratie und der Emanzipation.  Bereits die Nationalsozialisten haben diesen Tag für sich vereinnahmt und für ihre Zwecke missbraucht. Die Partei III. Weg versucht es in diesem Jahr mit ihrem Aufmarsch in Chemnitz auch. Demokratinnen und Demokraten dürfen es nicht zulassen, dass diese rechtsextreme neonazistische Partei vom 1. Mai Besitz ergreift. Deswegen müssen wir Farbe bekennen und ein starkes Zeichen für unsere Demokratie setzen. Kommt raus zum 1. Mai!“

 

Hai Bui, Kreisvorsitzender Junge Liberale Chemnitz

Hai Bui, Kreisvorsitzender Junge Liberale Chemnitz Hron

Hai Bui  Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Chemnitz
 

 „Hass macht Hässlich! Für Weltoffenheit. Gegen jeden Extremismus.„

 

 

 

 

 

 

Jörg Vieweg, MdL SPD

Jörg Vieweg, MdL SPD Hron

 Jörg Vieweg, MdL SPD

„Die Bewegung der Arbeiterinnen und Arbeiter gründet sich auf Gemeinschaft, auf der Überzeugung, dass eine solidarische Masse mehr erreichen kann, als Einzelne. Am 1.Mai geht es darum, miteinander mehr zu erreichen. Wo Menschen versuchen, diese Gemeinschaft zu zerstören, indem sie Einzelne wegen ihrer Religion, Herkunft, ihrem Glauben und ihren Ansichten angreifen, da müssen Arbeiterinnen und Arbeiter und überhaupt alle demokratischen Kräfte näher zusammenrücken und das Signal senden: Wir stehen füreinander ein. Ihr spaltet uns nicht!“

 

Monika Lazar, MdB B90/Die Grünen

Monika Lazar, MdB B90/Die Grünen Hron

Monika Lazar, MdB B90/Die Grünen

"Wer für eine demokratische und solidarische Gesellschaft einstehen möchte, kann am 1. Mai öffentlich ein Zeichen setzen. Rechtsextreme werden versuchen, diesen Tag mit ihren rassistischen und diskriminierenden Inhalten zu besetzen. Ich freue mich, dass vielfältig dagegen protestiert wird und auch eine gemeinsame Demonstration in Sicht- und Hörweite der geplanten Nazidemo geplant ist. Seien Sie dabei für ein weltoffenes Chemnitz!"

 

 

 

 

Michael Leutert, MdB DIE LINKE

Michael Leutert, MdB DIE LINKE Hron

Michael Leutert, MdB DIE LINKE

„Ich bin in Sachsen geboren, ich bin in Sachsen aufgewachsen. Ich habe die Zeiten erlebt, in denen Nazis national befreite Zonen errichten wollten. Zeiten, die sich nicht wiederholen dürfen, damit alle Menschen ohne Angst leben können. Darum am 1. Mai in Chemnitz den Nazis entgegentreten!“

 

 

 

MdB B90/Grüne Stephan Kühn

MdB B90/Grüne Stephan Kühn Hron

Stephan Kühn, MdB B90/Grüne

"Am 1. Mai zeigen wir zusammen, dass Chemnitz eine weltoffene und fröhliche Stadt ist, in der gewaltbereite Neonazis nicht willkommen sind. Nur eine offene Gesellschaft, in der Menschen sich frei entfalten können, unabhängig von der Herkunft, der sozialen Stellung, der Religion, dem Aussehen oder der sexuellen Identität ist wirklich lebenswert. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass sich Menschenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft breit macht und die Fundamente angreift, auf denen unser freiheitlicher demokratischer Rechtsstaat beruht."

Aufruf Chemnitz 1. Mai 2018

Aufruf Chemnitz 1. Mai 2018 Hron


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